Viele Gäste fragen uns: Wie sicher ist Kirgistan? Hier erfahren, ob Reisen nach Kirgistan (auch Kirgisistan oder Kirgisien genannt) gefährlich sind. Das Land in Zentralasien erlangte 1991 die Unabhängigkeit von der Sowjetunion. Seitdem hat es politisch und wirtschaftlich einen langen Weg zurückgelegt. Zahlreiche Sehenswürdigkeiten, eine Tausende Jahre alte Kultur und Traditionen und eine traumhafte alpine Landschaft machen das Land zu einem interessanten Reiseziel. Aber gibt es auf Gefahren?

Ist Kirgistan ein sicheres Reiseland?

Der Großteil Kirgistans ist sehr sicher. Die kirgisische Regierung hat zahlreiche Initiativen für einen ungefährlichen Tourismus ins Leben gerufen. Reisen in das Land sind daher nicht gefährlich. Allerdings ist Kleinkriminalität wie Taschendiebstahl nicht unbekannt. Manchmal erfinden korrupte Polizisten Geschichten, um Geldstrafen zu kassieren. Besucher sollten insbesondere in Großstädten wie Bischkek, Osch oder Karakol auf ihre persönlichen Gegenstände achten.

Taschendiebstahl kommt auf Märkten wie dem Basar von Osch oder in den Stadtbussen von Bischkek häufig vor. 1990 kam es in Osch zu Gewalttätigkeiten zwischen Kirgisen und Usbeken, doch das ist 30 Jahre her. Bei diesem Streit wurden keine Touristen geschädigt. Es handelte sich um ein seltenes und isoliertes Ereignis, das schnell gelöst werden konnte.

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Schutz vor Taschendieben in Kirgistan

In Kirgistan kommt es immer wieder zu Taschendiebstählen. Hier sollten die gleichen Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden wie in allen städtischen Gebieten überall auf der Welt.

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Besucher sollten stets wachsam sein und keine Wertgegenstände offen zeigen. Am besten wird die Brieftasche in einer vorderen, verschließbaren Tasche aufbewahrt. Eine gute Alternative ist ein Geldgürtel. Alle wichtigen und wertvollen Gegenstände sollten im Hotel bleiben. Gegenüber Fremden, die Hilfe anbieten oder übermäßig freundlich sind, ist Vorsicht geboten. Bei der Nutzung von Geldautomaten oder dem Besuch von Banken sollte auf die Umgebung geachtet werden.

Kritische Gebiete in Kirgistan

In Kirgistan gibt es noch einige wenige Gebiete, die ein Sicherheitsrisiko darstellen könnten. Obwohl es seit 2010 zu keinen gewalttätigen Auseinandersetzungen mehr gekommen ist, bestehen nach wie vor Spannungen bezüglich der Anerkennung der kirgisch-usbekischen Grenze. Reisende sollten vorsichtig sein, wenn sie die Grenzregion um Osch besuchen. In dieser Region kam es bereits zu einigen gewalttätigen Zwischenfällen und Schießereien.

Eine weitere Grenze, an der es noch Spannungen gibt, ist die kirgisch-tadschikische Grenze. Zwischen den beiden Ländern gibt es einen anhaltenden Konflikt darüber, wo sich die Grenze genau befindet.

Was Reisende wissen sollten

Kirgistan ist für viele Urlauber ein sicheres Reiseziel, sofern sie mit gesundem Menschenverstand unterwegs sind und die üblichen Sicherheitsregeln beachten. Wer in Städten aufmerksam bleibt, Wertsachen schützt und sensible Grenzregionen meidet, kann das Land in der Regel sicher bereisen.

Die meisten Gefahren in Kirgistan betreffen Taschendiebstahl oder lokale Spannungen in einzelnen Randgebieten und nicht den normalen Reisealltag. Für Besucher, die sich vorab informieren und ihre Route gut planen, ist Kirgistan also nicht grundsätzlich gefährlich, sondern ein spannendes Land, das mit beeindruckender Natur, Kultur und Gastfreundschaft belohnt.

(Bild von btemirkanov auf Pixabay)

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