Mit ihren einzigartigen Naturlandschaften und der faszinierenden Hauptstadt Ulaanbaatar hat sich die Mongolei in jüngerer Vergangenheit zu einem immer beliebter werdenden Reiseziel entwickelt. Mit einer Bevölkerungsdichte von nur 1,9 Einwohnern pro Quadratkilometer zählt die Mongolei zu den am dünnsten besiedelten Ländern der Erde. Doch was kann man in der Mongolei unternehmen? Neben zahlreichen interessanten Kulturdenkmälern kann das in touristischer Hinsicht noch weitestgehend unerschlossene Land mit unermesslichen Weiten und naturbelassenen Steppenlandschaften begeistern.

Was kann man in der Mongolei machen? Hauptstadt Ulaanbaatar entdecken

Die 1,5 Millionen Einwohner zählende Hauptstadt Ulaanbaatar beheimatet knapp die Hälfte der mongolischen Gesamtbevölkerung. Mongolei-Touristen können hier viel unternehmen! Mit kulturellen Highlights wie dem Gandan-Kloster und dem Winterpalast des Bogd Khan bietet die Metropole interessante Kulturdenkmäler von einzigartiger Schönheit. In der öffentlichen Bücherei der Stadt können aus dem 11. Jahrhundert stammende Sanskrit-Skripte bestaunt werden. Zu den bedeutenden Monumenten der Landeshauptstadt gehört zudem das zentral in Ulaanbaatar gelegene Süchtbaatar Denkmal. Das Bauwerk erinnert an Damdiny Süchbaatar, dem Gründungsvater der 1992 ins Leben gerufenen mongolischen Volksrepublik. Wer Ulaanbaatar während der Wintermonate besucht, sollte angesichts der weit unter dem Gefrierpunkt liegenden Minusgrade unbedingt an warme Kleidung denken.

Hier finden Sie einen Überblick über unsere Mongolei-Reisen.

Abstecher zum Hustai-Nationalpark machen

Der 2003 gegründete Hustai-Nationalpark umfasst eine Fläche von etwas mehr als 500 Quadratkilometer. Mit seiner reichhaltigen Tierwelt und der faszinierenden Vegetation bietet der 2003 gegründete Hustai-Nationalpark Naturfreunden beste Voraussetzungen für interessante Beobachtungen. Zu den hier zu findenden Tierarten gehören unter anderem Mongolai-Gazellen, Wölfe, Przewalski-Wildpferde und Steinadler. Der Hustai-Nationalpark kann mit dem eigenen PKW auf dafür angelegten Feldwegen erkundigt werden. Bei raueren klimatischen Bedingungen empfiehlt es sich, einen Geländewagen zu benutzen.

Übrigens: Auf unserer Trekkingtour mit Yaks können Sie den Hustai-Nationalpark in der Mongolei entdecken.

Ruinenstadt Karakorum besichtigen

Die zum Weltkulturerbe der Unesco zählende Ruinenstadt Karakorum bietet faszinierende Einblicke in das Mongolenreich zur Zeit des sagenumwobenen Dschingis Khan. Das im Tal des Orchon gelegene Karakorum fungierte im 13. Jahrhundert als Hauptstadt des Mongolenreiches und war Fundort zahlreicher spektakulärer Ausgrabungen. Das innerhalb der Stadtmauern gelegene Kloster Erdene Dsuu zählte lange Zeit zu den bedeutendsten buddhistischen Stätten Asiens. Als die Mongolei unter kommunistischer Herrschaft stand, wurden weite Teile der Tempelanlagen bewusst zerstört. In jüngerer Vergangenheit ist es erfolgreich gelungen, Teile des Klosters neu zu errichten.

Unser Reisetipp: Entdecken Sie die Ruinenstadt auf unserer Mongolei-Radreise.

Ausflug zum Chöwsgöl-See unternehmen

Mit einer Fläche von knapp 3000 Quadratkilometern ist der nahe der russischen Grenze gelegene Chöwsgöl-See das zweitgrößte Gewässer der Mongolei. Er dient als wichtigstes Trinkwasser-Reservoir und zählt zugleich den beliebtesten touristischen Reisezielen des Landes. Der See bietet kristallklares Trinkwasser und fungiert als Lebensraum für zahlreiche Fisch- und Vogelarten.

Echte Nomaden besuchen

Die weitläufigen Steppenlandschaften der Mongolei werden auch heutzutage noch von zahlreichen Nomadenstämmen bevölkert. Mongolische Nomaden haben keinen festen Wohnsitz und leben seit vielen Jahrhunderten im perfekten Einklang mit der Natur. Wenn man sich Nomaden mit dem gebührenden Respekt nähert, sind viele von ihnen dazu bereit, Reisenden Einblicke in ihr Leben zu gewähren. Dabei bietet sich unter Umständen, die Möglichkeit in einer Jurte zu übernachten. Jurten sind robuste Zeltbehausungen, die auch heute noch von mongolischen Nomaden auf traditionelle Art hergestellt und bewohnt werden.

Touren in die Wüste Gobi machen

Mit einer Fläche von 2,3 Millionen Quadratkilometern zählt die Wüste Gobi zu den größten Wüstenregionen des Planeten. Die extrem wasserarme Landschaft besteht aus vielgestaltigen Halbwüstenlandschaften, die prächtige Motive für spektakuläre Film- und Fotoaufnahmen bieten. Von einheimischen Nomadenstämmen organisierte Touren bieten die Möglichkeit, die einzigartige Naturlandschaft auf dem Rücken eines Kamels zu bestaunen.

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