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Reisen in der Mongolei:

Große Mongolei-Rundreise

Wandertour mit Rad - Orchon-Tal

Wanderritt mit Pferd - Orchon-Tal

Mongolei - Wandern(Pilotreise)

Trekking - Wüste Gobi und Orchon-Tal

Wanderritt mit Pferd - Hövsgöl-See

Wanderritt mit Kamel - Wüste Gobi

Individuelle Reisen

Mongolei - Radtour bzw. Reittour

Landeskundliche Radtour bzw. Reittour (Wanderritt) im Orchon-Tal.

Die RadlerInnen und ReiterInnen haben ein gemeinsames Begleitteam und Begleitfahrzeug, sie übernachten am selben Platz. Sonst radeln/reiten sie in eigenen Gruppen und treffen sich erst zum Mittagessen und am Abend. RADTOUREN – Sicherlich hätte auch Dschingis Khan welche gemacht, wenn es damals schon Fahrrad gegeben hätte. REITTOUREN, WANDERRITTE Die natürlichste Fortbewegungsart in der mongolischen Steppe, die sich seit Jahrhunderten bewährt hat.Die Pferde waren die „Flugzeuge“ des Mittelalters.


REISEVERLAUF

1. und 2. Tag: Ankunft in Ulaanbaatar. Fahrt mit Reiseleiter zu einem zentral gelegenen Hotel. Begrüßungsabend. Stadtbummel, Kauf von fehlender Reiseausrüstung, Besichtigung eines schönen Lamaklosters, Musikveranstaltung.
3. Tag: Fahrt mit dem Bus zum Orchon-Tal (ca. 350 km).
4. Tag: Kennenlernen der mongolischen Helfer und Pferdebetreuer. Eingewöhnungsritt bzw. Probefahrt bei Chudshirt.
5. bis 19. Tag: Radfahren bzw. Reiten im Orchon-Tal. Ein geländegängiges Begleitfahrzeug - welches auch kleinere Flüsse überqueren kann, wenn die Brücke weggespült worden ist - fährt mit. Es nimmt unser Gepäck, die Feldküche und auch jene mit, die mal "nicht mehr weiterkönnen". Wir kommen nach Charchorin (Kara-Korum), dorthin wo vor fast 700 Jahren die Hauptstadt des bis Europa reichenden Weltreiches von Dshingis Khan stand. Diese Gegend war auch die Urheimat der Hunnen. Bei Charchorin besichtigen wir das größte Lamakloster des Landes "Erdeni zuu", welches später an der Stelle des zerstörten Hauptlagers des Reichsgründers errichtet wurde. Die Route verläuft überwiegend auf flachem Gebiet und teilweise durch sanfte grüne Hügel, aber auch durch einige bewaldete Seitentäler. Mit einem kleinen Abstecher können wir eine Thermalquelle erreichen und uns im heißen Wasser ein bisschen garen lassen und den Staub des Weges abwaschen. Die erste Reisegruppe im Jahr kann die Route andersherum fahren/reiten und sich zwischen dem 10. und 13. Juli in Chudshirt das alljährliche Naadam-Fest - das größte nationale Fest der Mongolei - anschauen.
20. und 21. Tag: Zwei Hotelübernachtungen in Ulaanbaatar, Kauf von Mitbringseln, Museumsbesuche, Stadtspaziergang, Abschiedsabend. Rückflug.

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CHARAKTERISTIK:

  • Ihr mongolischer Reiseleiter/Dolmetscher fühlt sich sowohl in der Mongolei als auch in Deutschland, wo er studiert und danach auch noch viele Jahre lang gelebt hat, zu Hause.
  • Gemischte Rad- und Reittouren mit einem Begleitteam. Die Radler und Reiter radeln bzw. reiten den ganzen Tag in eigenen Gruppen und treffen sich am Abend.
  • Radetappen von 25 bis 50 km auf unbefestigten Feldwegen mit in der Mongolei gekauften Rädern . Die Reiter reiten querfeldein. In der Mongolei geht das.
  • Übernachtung "wild" im eigenen Zelt, in Ulaanbaatar im einfachen Hotel.
  • Verpflegung aus der Feldküche.
  • Eine Verlängerung des Aufenthaltes um einige Tage auf eigene Faust (bis zu insgesamt max. 30 Tagen) ist u. U. gegen Aufpreis möglich.
  • TeilnehmerInnenzahl: mind. 3 / max. 12

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Termine & Preise:

09.06. – 30.06. 2011    2.600,- € (Rad),   2.700,- € (Reit)
03.07. – 24.07. 2011    2.600,- € (Rad),   2.600,- € (Reit)
28.07. – 18.08. 2011    2.600,- € (Rad),   2.700,- € (Reit)
04.08. – 18.08. 2011    2.400,- € (Rad),   2.500,- € (Reit)
Die klimatisch günstige Reisezeit dauert in der Mongolei nur ca. 75 Tage lang! Deswegen haben wir wenig Reisetermine.

klimarelevante Wirkung der Emissionen des Fluges: 4.240 kg CO2
freiwillige atmosfair-Spende für diese Reise: 99,- €(s. atmosfair)

Mindestteilnehmerzahl: 3 (max. 12)
Anzahlung in % des Reisepreises: 10
Restzahlung fällig: 21 Tage vor Reisebeginn
Letzte Rücktrittsmöglichkeit bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl: spätestens 21 Tage vor Reisebeginn

HINWEIS: Die mongolische Fluggesellschaft MIAT bietet Rail&Fly-Tickets von allen deutschen Bahnhöfen nach Berlin und zurück an. Preis = 76 € zusätzlich zum Reisepreis (hin und zurück). Wenn Sie dieses Rail&FlyTicket haben möchten, geben Sie bitte Ihren Wunsch am Rande des Anmeldecoupons an. Wir werden Ihnen dann eine entsprechende Buchungsbestätigung und Rechnung zusenden. Das elektronische Flugticket und die elektronische Rail&FlyTicket-Bestellung erhalten Sie von uns ca zwei Wochen vor der Abreise. Die Platzresevierung machen Sie danach selbst.


 

LEISTUNGEN

  • Linienflug Berlin—Ulaanbaatar und zurück incl. Flughafengebühren und Flughafentransfer in der Mongolei.
  • ca. drei Übernachtungen in einem einfachen Hotel im Stadtzentrum (2- oder 3-Bett-Zimmer, Dusche, WC)
  • Gepäcktransport im Begleitfahrzeug
  • Nur für die ReiterInnen: 12 bis 14 Reittage (Ruhetage abgezogen) mit "eigenem" Pferd und Pferdebetreuer
  • kompetente deutschsprachige biss-Reiseleitung
  • Infomaterial und Landkarte der Region (Farbkopie)

nicht enthalten: Verpflegung (inkl. Getränke) (ca. 230 €), Visum (ca. 60 €), (nur für die RadlerInnen): Fahrradkauf (ca. 180 €, die Räder werden am Ende für ca. den halben Preis vom Händler zurückgekauft)

Detaillierte Informationen zur Reisevorbereitung und
-durchführung hier...

Informative Fernsehsendungen über die Mongolei hier...

Spezielle Fragen an den Reiseleiter/Berater? Dann einfach eine e-mail schicken an Bolormaa.

Veranstalter und Durchführer dieser Reise: biss-Reisen

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Allgemeine Informationen zu den Mongolei-Reisen

In der Mongolei erleben Sie eines der wenigen Gebiete auf dieser Erde, in denen die Lebensweise der Landbevölkerung noch weitgehend ursprünglich ist. Trotz einiger in der Stadt gekaufter Kleidungsstücke, z. B. Jeans, oder einiger Fotos - als Erinnerungen an unser Zeitalter - leben die Menschen im Grunde wie vor Hunderten von Jahren.

In den von uns bereisten Gegenden der Mongolei gibt es kaum feste Siedlungen. Alle paar Kilometer stehen einige Jurten (Rundzelte) der Nomaden, bei denen wir ab und zu Rast machen werden. Unsere einheimischen Mitarbeiter künden unser Eintreffen an. "Haltet eure Hunde zurück!" ? rufen sie den Hirten zu, die mongolische Floskel für "Guten Tag, wir sind angekommen". Wir werden in die Jurte gebeten, und unsere Gastgeber bieten uns Milchprodukte an, die uns exotisch vorkommen: Stutenmilchwein (Airag genannt), Käse, Schmand und eine Art auf dem Dach getrockneten Joghurt, das sog. "mongolische Brot" und den traditionellen, leicht gesalzenen Tee mit Milch und Fettaugen, der - bei richtiger Einstellung - vorzüglich schmeckt. Alles absolute Bioerzeugnisse! Die Mongolen sind ein extrem gastfreundliches Volk. Wir revanchieren uns für die Bewirtung mit Geschenken.



Die Landschaft ist überwältigend schön und gleichzeitig sehr fremdartig. Die Luft ist so rein, dass man von den Hügeln 100 km und noch weiter sehen kann. Weit und breit ist kein rauchender Fabrikschornstein zu sehen. Die Temperaturen liegen im Orchon-Tal bzw. in der Zentral-Mongolei im Juni und August tagsüber bei etwas über 20 °C, im Juli bei ca. 25 °C und mehr, abends bei 12-17 °C, in der Hövsgöl-Region tagsüber bei 15 °C bis 22 °C, spätabends zwischen 0 °C und 9 °C. Im Juli und in der ersten Augusthälfte gibt es oft Gewitter. Ab Mitte August scheint fast immer die Sonne, dafür ist es aber etwas kühler.

Die Flüsse und Seen sind außerordentlich sauber und einige sind fischreich. Wer will, kann sich im Angeln von Forellen und Barschen üben und somit zu unserer Verpflegung beitragen. In manchen Jahren gibt es zu unserer Reisezeit massenhaft Pilze. Wir beobachten viele große Greifvögel, Feldmäuse und Murmeltiere - in den höheren Gebirgen auch Wildziegen. Es gibt auch Wölfe und Bären, aber sie kommen im Sommer in die von uns befahrenen bzw. berittenen Täler und Schluchten nicht herunter. Wir radeln oder reiten öfters durch Wiesen voll Edelweiß. Vorbeiziehende Wolkenformationen scheinen wie zum Greifen nahe und das sich ständig verändernde Licht mit seiner überraschend intensiven Wirkung ist für uns sehr eindrucksvoll. Etwa an jedem dritten Tag legen wir an einem besonders schönen Ort einen Ruhetag ein. Wir und die Pferde brauchen das.

Öfters werden wir - z. B. am Lagerfeuer - eine der mongolischen Spezialitäten probieren: eine mit heißen Steinen zubereitete Ziege oder ein Murmeltier.

Vor mehr als 10 Jahren war biss-Reisen der erste deutsche Reiseveranstalter, der Rad- und Reittouren in der Mongolei angeboten hat. Unsere Mongoleireisen haben somit eine lange Tradition und sind daher ausgereift. Unsere Reiseleiter, die fließend dolmetschen, sorgen für gute und genaue Verständigung mit den Einheimischen.

Die mongolischen Pferde und die Reitweise:

Außer dem Reiseleiter werden mehrere einheimische Pferdebetreuer die ganze Zeit - manchmal singend - mitreiten. Der mongolische Gesang ist dem Reitrhythmus angepasst, da er wahrscheinlich im Pferdesattel entstanden ist. Die Pferde werden von unterschiedlichen Nomadenfamilien für uns gemietet. Es werden ausgewählte, ruhige Pferde sein, die auch fremdaussehende und -riechende ReiterInnen akzeptieren. Die mongolischen Pferde haben die Größe von Island-Pferden. Sie sind also kleiner, als die in Europa ansässigen, dafür aber kräftig, schnell und vor allem ausdauernd. Sie sind pflegeleicht, meistens unproblematisch, natürlich und lieb. Da die Pferde halbwild gehalten werden, sind sie anfangs Fremden gegenüber etwas scheu, was sich jedoch innerhalb von 2 - 3 Tagen legt. Man sollte daher anfangs heftige Bewegungen und bunte, flatternde Kleidung auf dem Pferd vermeiden.

Hat man sich erst einmal aneinander gewöhnt, sind die Pferde ausgesprochen rittig und reagieren auf die geringste Gewichtsverlagerung oder Zügelhilfe.

Die Reitweise der Mongolen unterscheidet sich von der bei uns üblichen. Der mongolische Sattel besteht aus einem Holzrahmen, der mit Filz und Leder bezogen ist. Die Mongolen reiten mit extrem kurzen Steigbügeln mit stark angewinkelten Knien, im Galopp stehen sie in den Bügeln. Da die Steigbügel nicht immer auf die uns gewohnte Länge verlängert werden können, empfiehlt es sich vor allem für große ReiterInnen, eigene Bügelriemen mitzunehmen.

Meistens gibt es für die Touristen russische und sonstige Sättel, die für uns EuropäerInnen keine große Umstellung bedeuten. (Nach der Anmeldung schicken wir weitere Informationen über die mongolischen Pferde zu.)

Vorschlag: Absolute Anfänger sollten sich zur Orchon-Reise als Radler anmelden. Am frühen Abend und an Ruhetagen werden sie einzeln oder in einer kleinen Gruppe gegen einen geringen Aufpreis betreut und sie können Reiten lernen. Man kann - bei den Orchon-Touren - als absoluter Anfänger natürlich auch ohne Rad mitkommen und im Begleitfahrzeug mitfahren.

Diejenigen, die betont sportlich reiten möchten, sollten sich möglichst nicht für den letzten Termin anmelden, da dann - vor dem nahenden Winter - die Pferde etwas schonender behandelt werden müssen.

Spezielle Fragen an den Reiseleiter/Berater? Dann einfach eine e-mail schicken an Bolormaa.

Detaillierte Informationen zur Reisevorbereitung hier...


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