Steppe und Wüste - Eintauchen ins Leben der mongolischen Nomaden
Eltern-Kind-Aktivreise
In der mongolischen Steppe leben die Menschen seit Jahrtausenden als Nomaden mit ihren Tieren im Rhythmus der Natur. In diese einzigartige Lebensform wollen wir tief eintauchen. Eine Woche lang erleben wir unmittelbar den Alltag einer Nomadenfamilie. Pferde, Kühe, Schafe und Ziegen leben hier in kleinen Herden ganz ohne Zäune. Die Tiere werden gefangen, gemolken, und die Milch wird gleich weiterverarbeitet. Wir spielen Nomadenspiele, reiten, lernen etwas Mongolisch und lauschen am Abend den alten Märchen der Steppe. In der zweiten Woche erkunden wir den Tereldsh-Nationalpark und erleben die Wüste Gobi, wo wir auf Kamelen reiten und einen Dinosaurierfriedhof bestaunen.
CHARAKTERISTIK:
- Begegnungen mit Tieren, Nomadenkindern, Natur und mongolischer Kultur;
- Leben bei einer Nomadenfamilie und deren Tieren (eine Woche)
- spielerisch-lehrreiches Angebot für Kinder: Begegnungen mit Natur und Kultur, Picknick, Geschichten;
- spezielle Aktivitätsangebote nach den Bedürfnissen der Kinder, Kinderbetreuung nach Bedarf und Absprache;
- tägliches Reiten während des Aufenthalts bei der Nomadenfamilie;
- Übernachtung in Jurte / Zelt mit einfachen Sanitärverhältnissen;
- Essenszubereitung nach den Bedürfnissen der Kinder und Erwachsenen;
- Flug in die Wüste Gobi; Kamelreiten und Besuch eines Dinosaurierfriedhofs;
- Reduzierung der Autofahrten auf ein Minimum;
- spielerisch-lehrreiches Angebot für Kinder (mongolischer Sprachunterricht und Landeskunde);
- TeilnehmerInnenzahl: mind. 8 / max. 14
REISEVERLAUF:
1. Tag:
Flug von Berlin nach Ulaanbaatar. Abflug ist am Nachmittag.
2. Tag: Die Mongolische Hauptstadt
Am Morgen erreichen wir Ulaanbaatar. Nachdem wir uns im Hotel etwas ausgeruht haben, erkunden wir die mongolische Hauptstadt. Wir besuchen den Palast von Bogd Khan, die Residenz des letzten Khans der Mongolei, und sehen uns auf dem großen Markt um, wo man alles bekommt, was man für das Leben in der Mongolei braucht. Wer möchte kann hier z.B. die mongolische Nationaltracht "Deel" erwerben. Diesen langen Reitmantel gibt es in ganz unterschiedlichen Ausführungen.
3. – 10. Tag: Eintauchen ins Leben der Nomaden
Bereits nach ca. 2-stündiger Fahrt erreichen wir die Jurten unserer Gastgeber. Die Nomadenfamilie mit ihren Kindern im Alter von 6 bis 14 Jahren freut sich darauf, uns ihre Tiere zeigen zu dürfen. Pferde, Kühe, Schafe und Ziegen leben hier in kleinen Herden ganz ohne Zäune.
In der folgenden Woche werden wir tief in das vom Rhythmus der Tiere bestimmte Leben der Nomaden eintauchen. Tiere werden gefangen, gemolken, und die Milch ohne große technische Hilfsmittel weiterverarbeitet. Wir können jeden Tag reiten. Wer es noch nicht so gut kann, lernt es einfach. Nomadenkinder können oft reiten bevor sie richtig laufen können.
Wer möchte kann bei den Nomaden in der Küche oder bei den vielen anderen Tätigkeiten über die Schulter schauen oder mithelfen. Nachbarn kommen zu Besuch oder werden besucht.
Wir wohnen in eigenen Jurten / Zelten bei unserer Gastgeberfamilie. Jeden Tag können Kinder und Erwachsene entweder an den Aktivitäten der Nomaden teilnehmen oder an einem von der Reiseleitung angeleitetem Programm.
Wir unternehmen Ausflüge, machen landestypische Spiele und erfahren viel Interessantes in altersgerecht aufbereiteten Landesinformationen. Kinder und Eltern sind herzlich zum spielerischn mongolischen Sprachunterricht eingeladen. Die Erwachsenen, für die vornehmlich der zweite Reiseleiter zuständig ist, können so auch Ausflüge und Aktivitäten ohne die Kinder und Jungendlichen unternehmen.
Die angebotenen Aktivitäten entstammen dem mongolischen Nomadenleben. So bauen wir Pfeile und Bögen und veranstalten einen Bogenschießwettbewerb. Die Umgebung erkunden wir beim "weißen Stockspiel" einer Art mongolischer Schnitzeljagd. Wir bemalen Schafsknochen und machen daraus das beliebte mongolische Kinderspiel "Pferderennen".
Oft werden dabei auch die Kinder unserer Gastgeberfamilie mitmachen wollen.
Abends, wenn der einzigartig klare Sternenhimmel über uns leuchtet, lernen wir einiges über die mongolische Deutung der Sterne. Vor dem Schlafen lesen wir die alten Märchen der Steppe.
Die Essgewohnheiten der mongolischen Nomaden unterscheiden sich erheblich von unseren deutschen, daher kochen wir das Essen für unsere Gruppe separat. Damit haben wir die Möglichkeit, noch individueller auf die Essbedürfnisse von Kindern und Erwachsenen eingehen zu können. Dennoch haben wir auch die Möglichkeit, die Gerichte von unseren mongolischen Gastgebern zu kosten.
11. – 12. Tag: Der Tereldsh-Nationalpark
Nach einer Woche Nomadenleben verabschieden wir uns von unseren neuen Freunden und erreichen nach kurzer Fahrt den Tereldsh -Nationalpark. Diese wunderschöne, hügelige Landschaft wird auch "Mongolische Schweiz" genannt. Sie ist durch bizarre Felsformationen geprägt. Hier können wir eine kleine Wanderung zum Schildkrötenfelsen unternehmen, reiten oder baden gehen. Wir übernachten in einem Jurtencamp. Jurtencamps sind etwas komfortabler als die einfachen Unterkünfte bei den Nomaden.
13. – 15. Tag: Die Wüste Gobi
Am 13. Tag fahren wir direkt zum Flughafen und fliegen nach Dalandsadgad in der Südgobi. Hier erwartet uns eine vollkommen andere Landschaft mit anderen Tieren. In der Wüste Gobi besuchen wir eine Kamelzüchterfamilie und erfahren, was das Leben in der Wüste von dem in der Steppe unterscheidet. Hier haben wir die Möglichkeit, die Wüstenschiffe in ihrer natürlichen Umgebung kennen zu lernen, sie mit zu versorgen und zu reiten. Wir erkunden die kleine Sanddüne "Molcon Els" und sehen Dinosauriereier und sogar versteinerte Dinosaurier, dort wo sie ursprünglich gelebt haben.
16. – 18. Tag: Ulaabaatar und der Abschied
Nach dem Rückflug nach Ulaanbaatar haben wir Gelegenheit das nationale Heiligtum der Mongolei, das Gandan-Kloster zu besuchen. Hier kann man sogar eine buddhistische Zeremonie erleben. Nachmittags kann jeder noch einmal auf eigene Faust die Punkte der Hauptstadt erkunden die ihn/sie am meisten interessieren oder einfach nur was einkaufen.
Am nächsten Morgen geht es bereits früh in Richtung Deutschland.
Druckversion/Download der Reisebeschreibung (.PDF)
Termine & Preise
19.07.-05.08.2012, Erwachsene 3.250,- € (Pilot-Reise)
09.08.-26.08.2012, Erwachsene 3.350,- €
PREIS: Kinder unter 12 Jahre: 2.195,- €, Personen von 12-17 Jahren: 2.790,- €
klimarelevante Wirkung der Emissionen des Fluges: 4.240 kg CO2
freiwillige atmosfair-Spende für diese Reise: 99,- €
(s. atmosfair)
Mindestteilnehmerzahl: 8
Anzahlung in % des Reisepreises: 20
Restzahlung fällig: 28 Tage vor Reisebeginn
Letzte Rücktrittsmöglichkeit bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl: spätestens 28 Tage vor Reisebeginn
LEISTUNGEN
- Linienflug Berlin-Ulaanbaatar und zurück (andere Flughäfen auf Anfrage und ggfs. mit Aufpreis)
- 2 Inlandflüge Ulanbaatar-Dalandsadgad und zurück
- 8 Übernachtungen in Jurten / Zelt bei Nomaden, 5 Nächte in Jurtencamps, 3 Nächte im Hotel
- Vollpension während der Reise, in Ulanbaatar nur Frühstück
- Programm wie beschrieben, inkl. Eintrittsgelder
- alle Transfers
- kompetente deutschsprachige biss-Reiseleitung, während des Aufenthalts bei der Nomadenfamilie zweiter Reiseleiter
- Infomaterial
nicht enthalten: Visum (ca. 60 €)
Spezielle Fragen? Dann einfach eine e-mail schicken an: Sascha Hechler
Veranstalter: biss-Reisen
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