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Mongolei individuell

Bei mongolischen Nomadenfamilien Radeln, Reiten oder Wandern in der Zentral-Mongolei

REITTOUREN, WANDERRITTE – Die natürlichste Fortbewegungsart in der mongolischen Steppe, die sich seit Jahrhunderten bewährt hat. Die Perde waren die „Flugzeuge“ des Mittelalters. RADTOUREN – Sicherlich hätte auch Dschingis Khan welche gemacht, wenn es damals schon Fahrrad gegeben hätte


Die im folgenden beschriebenen individuellen Reisen können je nach Ihren Wünschen 10 Tage, zwei Wochen oder auch drei Wochen dauern und schon ab 2 Personen durchgeführt werden. Den Reisetermin bestimmen Sie selbst.


Die Reiseregion liegt ca. 80 bis 150 km von der mongolischen Hauptstadt Ulaanbaatar entfernt im Tal von Gorchi Tereldsh, das auch "Mongolische Schweiz" genannt wird. Bei Tereldsh können Sie bizarre Felsenformationen, eine kleine Höhle und einen zur Hälfte fertig gestellten Dinosaurierpark (mit Sauriern aus Beton) besichtigen. Im Fluss Tool kann man baden. Die Nomadenfamilien, bei denen sich die Übernachtungsplätze befinden, leben hauptsächlich von der Viehzucht, gelegentlich können sie durch unsere Reisenden etwas hinzuverdienen.

Eine 2-wöchige Reise könnte z. B. folgendermaßen ablaufen:

1. Tag: Hinflug nach Ulaanbaatar und Fahrt mit dem mongolischen Reiseleiter zum Ausgangspunkt.
2. - 5. Tag: Zelten bei der ersten Jurte. Sie können Familienanschluss haben und u. U. sogar die Ziegen oder Kühe melken. Gekocht wird für Sie in der Jurte. Von dieser "Basisstation" aus unternehmen Sie mit dem Reiseleiter zwei unterschiedliche Tagestouren per Rad bzw. zu Pferd (oder zu Fuß). Der 5. Tag könnte ein Ruhetag sein.
6. - 9. Tag: Sie verlassen das Tal und fahren/reiten zur zweiten "Basisstation". Das Gepäck wird von Packpferden getragen. Sie zelten wieder in der Nähe einer Jurte in einem Wäldchen an einem Nebenfluss des Tool. Das Programm ist so ähnlich wie bei der ersten Station.
10. - 12. Tag: Der bekannte Ablauf wiederholt sich. Der malerisch gelegene schattige Zeltplatz befindet sich jetzt auf einer der zahlreichen kleinen Inseln des Tool.
13. Tag: Fahrt nach Ulaanbaatar (65 km). Stadtspaziergang. Besichtigung einiger Lamaklöster und/oder Museen. Falls gewünscht: Kauf von Souvenirs, Folkloreabend, Abschiedsessen in einem Restaurant.
14. Tag: Rückflug am frühen Morgen. Ankunft am selben Tag in Deutschland.

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CHARAKTERISTIK:

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Termine und Preise

Termine von Mai bis Ende September möglich, je nach Verfügbarkeit von Flugplätzen. Flugplätze sind leichter zu bekommen, wenn die Hin- oder Rückflugtermine mit denen der regulären Reisen übereinstimmen.


Preisbeispiel: eine 2-wöchige Reise (s. o. Beispiel) kostet bei 2 Personen für Reiter:
2.500 € und für Radler/Wanderer: p.P. 2.500,- €
(Rabatt bei 3 Pers.: 100,- € p.P., bei 4 Pers.: 200,- € p. P. usw.)

freiwillige atmosfair-Gebühr für die Mongolei-Reisen: 99,- € (s. atmosfair )

HINWEIS: Die mongolische Fluggesellschaft MIAT bietet Rail&Fly-Tickets von allen deutschen Bahnhöfen nach Berlin. Wenn Sie dieses Rail&FlyTicket haben möchten, geben Sie bitte Ihren Wunsch am Rande des Anmeldecoupons an. Wir werden Ihnen dann eine entsprechende Buchungsbestätigung und Rechnung zusenden.


 

LEISTUNGEN

nicht enthalten: Verpflegung (bei 2 Wo ca. 200 €), Visum (ca. 70 €), (nur für die RadlerInnen): Fahrradkauf (ca. 180 €, die Räder werden am Ende für ca. den halben Preis vom Händler zurückgekauft)

Wer z. B. auf der Durchreise in der Mongolei ist, könnte mit uns das folgende Programm machen:

Eine Woche Aufenthalt in einer Öko-Jurte in Gorchi Tereldsh.

Transfer zum Jurtencamp im Nationalpark und zurück. Übernachtung in 2-Bett-Jurten, Vollverpflegung, Dusche und WC. Mit unserem deutschsprachigen Reiseleiter können Sie Wanderungen in die faszinierende Umgebung unternehmen, Nomadenjurten besuchen, mit dem Pferd die Gegend erkunden, Angeln und sich erholen. Sie machen einen Tagesausflug nach Ulaanbaatar: Stadtspaziergang, Besichtigung des Gandan-Klosters, Shopping auf dem "Schwarzmarkt", Folkloreabend. Termine von Mai bis Ende September möglich. Reisepreis p.P.: 700 € (bei zwei Personen), 650 € (bei drei bis vier Personen), 600 € (bei fünf bis sechs Personen), 550 € (ab sieben Personen),

Dieses Programm können Sie auch als selbständiges Programm mit Flug buchen, in diesem Fall kommt noch der Flugpreis von Deutschland dazu. Reisepreis: nach Anfrage

Auch kombinierte Reisen sind möglich, z. B.:

Eine Woche Radeln oder Reiten in der Zentral-Mongolei und eine Woche mit dem Geländefahrzeug durch die Wüste Gobi.

Die erste Woche verläuft wie der erste Teil der oben beschriebenden Zentral-Mongolei-Reise, und die zweite Woche wie der Gobi-Abschnitt der "Großen Mongolei-Rundreise" (Bitte lesen Sie dort nach.). Am Ende sind - abhängig vom Flugplan - eine oder zwei Hotelübernachtungen in Ulaanbaatar vorgesehen.
Charakteristik und Leistungen: s. oben + Hin- und Rückflug zur Süd-Gobi + Geländefahrzeug in der Gobi.
Preis dieser kombinierten Reise (bei 2 Personen): 2.900 € p.P.
Darüber hinaus sind auch andere Varianten möglich: z. B. 2 oder 3 Wochen mit dem Geländefahrzeug (Naturreservat Gorkhi-Terelschd, Wüste Gobi, Orchon-Tal). Fragen Sie uns nach den Bedingungen und Preisen!









Allgemeine Informationen zu den Mongolei-Reisen

In der Mongolei erleben wir eines der wenigen Gebiete auf dieser Erde, in denen die Lebensweise der Landbevölkerung noch weitgehend ursprünglich ist. Trotz einiger in der Stadt gekaufter Kleidungsstücke, z. B. Jeans, oder einiger Fotos - als Erinnerungen an unser Zeitalter - leben die Menschen im Grunde wie vor Hunderten von Jahren.

In den von uns bereisten Gegenden der Mongolei gibt es kaum feste Siedlungen. Alle paar Kilometer stehen einige Jurten (Rundzelte) der Nomaden, bei denen wir ab und zu Rast machen werden. Unsere einheimischen Mitarbeiter künden unser Eintreffen an. "Haltet eure Hunde zurück!" - rufen sie den Hirten zu, die mongolische Floskel für "Guten Tag, wir sind angekommen". Wir werden in die Jurte gebeten, und unsere Gastgeber bieten uns Milchprodukte an, die uns exotisch vorkommen: Stutenmilchwein (Airag genannt), Käse, Schmand und eine Art auf dem Dach getrockneten Joghurt, das sog. "mongolische Brot" und den traditionellen, leicht gesalzenen Tee mit Milch und Fettaugen, der - bei richtiger Einstellung - vorzüglich schmeckt. Alles absolute Bioerzeugnisse! Die Mongolen sind ein extrem gastfreundliches Volk. Wir revanchieren uns für die Bewirtung mit Geschenken.



Die Landschaft ist überwältigend schön und gleichzeitig sehr fremdartig. Die Luft ist so rein, dass man von den Hügeln 100 km und noch weiter sehen kann. Weit und breit ist kein rauchender Fabrikschornstein zu sehen. Die Temperaturen liegen im Orchon-Tal bzw. in der Zentral-Mongolei im Juni und August tagsüber bei etwas über 20 °C, im Juli bei ca. 25 °C und mehr, abends bei 12-17 °C, in der Hövsgöl-Region tagsüber bei 15 °C bis 22 °C, spätabends zwischen 0 °C und 9 °C. Im Juli und in der ersten Augusthälfte gibt es oft Gewitter. Ab Mitte August scheint fast immer die Sonne, dafür ist es aber etwas kühler.

Vor mehr als 10 Jahren war biss-Reisen der erste deutsche Reiseveranstalter, der Rad- und Reittouren in der Mongolei angeboten hat. Unsere Mongoleireisen haben somit eine lange Tradition und sind daher ausgereift. Unsere Reiseleiter, die fließend dolmetschen, sorgen für gute und genaue Verständigung mit den Einheimischen.

Die mongolischen Pferde und die Reitweise:

Außer dem Reiseleiter werden mehrere einheimische Pferdebetreuer die ganze Zeit - manchmal singend - mitreiten. Der mongolische Gesang ist dem Reitrhythmus angepasst, da er wahrscheinlich im Pferdesattel entstanden ist. Die Pferde werden von unterschiedlichen Nomadenfamilien für uns gemietet. Es werden ausgewählte, ruhige Pferde sein, die auch fremdaussehende und -riechende ReiterInnen akzeptieren. Die mongolischen Pferde haben die Größe von Island-Pferden. Sie sind also kleiner, als die in Europa ansässigen, dafür aber kräftig, schnell und vor allem ausdauernd. Sie sind pflegeleicht, meistens unproblematisch, natürlich und lieb. Da die Pferde halbwild gehalten werden, sind sie anfangs Fremden gegenüber etwas scheu, was sich jedoch innerhalb von 2 - 3 Tagen legt. Man sollte daher anfangs heftige Bewegungen und bunte, flatternde Kleidung auf dem Pferd vermeiden.

Hat man sich erst einmal aneinander gewöhnt, sind die Pferde ausgesprochen rittig und reagieren auf die geringste Gewichtsverlagerung oder Zügelhilfe.

Die Reitweise der Mongolen unterscheidet sich von der bei uns üblichen. Der mongolische Sattel besteht aus einem Holzrahmen, der mit Filz und Leder bezogen ist. Die Mongolen reiten mit extrem kurzen Steigbügeln mit stark angewinkelten Knien, im Galopp stehen sie in den Bügeln. Da die Steigbügel nicht immer auf die uns gewohnte Länge verlängert werden können, empfiehlt es sich vor allem für große ReiterInnen, eigene Bügelriemen mitzunehmen.

Meistens gibt es für die Touristen russische und sonstige Sättel, die für uns EuropäerInnen keine große Umstellung bedeuten. (Nach der Anmeldung schicken wir weitere Informationen über die mongolischen Pferde zu.)

Vorschlag: Absolute Anfänger sollten sich zur Orchon-Reise als Radler anmelden. Am frühen Abend und an Ruhetagen werden sie einzeln oder in einer kleinen Gruppe gegen einen geringen Aufpreis betreut und sie können Reiten lernen. Man kann - bei den Orchon-Touren - als absoluter Anfänger natürlich auch ohne Rad mitkommen und im Begleitfahrzeug mitfahren.

Diejenigen, die betont sportlich reiten möchten, sollten sich möglichst nicht für den letzten Termin anmelden, da dann - vor dem nahenden Winter - die Pferde etwas schonender behandelt werden müssen.

Spezielle Fragen an den Reiseleiter/Berater? Dann einfach eine e-mail schicken an Bolormaa.

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Reiseverlauf

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