Durch den wilden Kaukasus
Wanderritt in Georgien
Diese Reise führt uns in die urtümlichen Bergregionen Chewsuretien und Tuschetien an der Südflanke des Großen Kaukasus'. Mit unseren treuen tuschetischen Bergponys reiten wir durch wilde Schluchten und über hohe Pässe. Unterwegs begegnen wir Bergbauern und Hirten. Ihre Gesichter sind vom Leben in der rauen Bergwelt gezeichnet. Wir übernachten in jahrhundertealten Schieferhäusern, lernen bei unseren Gastfamilien die herzliche georgische Gastfreundschaft kennen und probieren die Spezialtäten der traditionellen Bergküche.
Nach dem Wanderritt kosten wir in Kacheti den berühmten georgischen Wein direkt in einer Kellerei, besichtigen die mächtige orthodoxe Kathedrale von Alawerdi und das Felsenkloster David Garedsha. Ein Besichtigungstag in der quirligen georgischen Hauptstadt Tbilisi rundet die Reise ab.
CHARAKTERISTIK:
- Reittour auf tuschetischen Pferden (Stockmaß: 140);
- Tagesetappen zwischen 15 und 38 km in eindrucksvollem, bergigem Gelände;
- ReiterInnen sollten ein Pferd im Gelände beherrschen und keine ausgeprägte Höhenangst haben;
- " Übernachtung in einfachen lokalen Gästehäusern, 3 übernachtungen im eigenen Zelt (Zelte auch im Verleih), in den Städten im Hotel;
- Gepäcktransport mit Packpferden;
- TeilnehmerInnenzahl: mind. 6 / max. 12;
REISEVERLAUF:
1. Tag:
Flug Frankfurt-Tbilisi (Tiflis). Ankunft am späten Abend. Transfer zum Hotel.
2. - 3. Tag:
Nach dem Frühstück beginnen wir unserer Fahrt nach Norden. In Georgiens alter Hauptstadt Mzcheta bewundern wir die mächtige Sweti-Zchoweli-Kathedrale (11. Jh.). Das ethnografische Museum bei Magharoskari vermittelt uns Interessantes über das traditionelle Leben der Bergvölker. Am frühen Nachmittag erreichen wir das kleine Bergdorf Gudani und machen uns mit unseren Pferden für den ersten Teil Reise bekannt. Am Folgetag reiten wir das grüne Gudanschala-Tal aufwärts über den 2.676 Meter hohen Datvidshwari-Pass nach Shatili. Von diesem eindrucksvollen mittelalterlichen Wehrdorf wurde über Jahrhunderte die nahe Grenze überwacht. Wir übernachten in einem der alten Wehrtürme.
(Reitstrecke: ca. 38 km)
4.-6. Tag:
Entlang des Flusses Andaki reiten wir vorbei an der verlassenen Bergfestung Muzo Richtung Osten. Nach kurzer Zeit passieren wir die letzten bewohnten Dörfer und werden nun zweimal in Zelten übernachten. Am 5. Tag bekommen wir frische Pferde, mit denen wir den 3.431 Meter hohen Azunta-Pass überqueren. In Tuschetien ist die Landschaft nach rauer. Am folgenden Tag erreichen wir Tshesho, die erste bewohnte Siedlung, wo uns die freundliche Wirtin Kato mit köstlicher Hausmannskost und einer "tuschetischen Banja" - einem Waschhaus mit holzbeheizter Dusche erwartet.
(Reitstrecken: ca. 28 km /ca. 25 km /ca. 33 km)
7. - 11. Tag:
Nach kurzem Ritt erreichen wir Dartlo, ein schönes, kleines Dorf im Pirikita-Tal. Wer möchte, kann den Ort mit seinen alten Wehrtürmen oder die nahe gelegenen Brutfelsen der Geier erkunden. Am nächsten Morgen sind wir und unsere Pferde wieder fit für kleinere Pässe und Schluchten, bevor wir Shenako erreichen. Am Folgetag geht es über Omalo, die "Hauptstadt" Tuschetiens, weiter auf einem breiten Weg mit schönem Ausblicken nach Verchovani. Durch das Tal des Flusses Alasani und über einige Bergrücken erreichen wir nach einer Übernachtung im Zelt das Dorf Strolta. Hier verabschieden wir uns von unseren Pferden und ihren Begleitern.
(Reitstrecken: ca. 8 km/ ca. 32 km/ ca. 28 km/ ca. 22 km /18 km )
12. - 13. Tag:
Heute verlassen wir den Kaukasus und fahren in die Weinprovinz Kacheti. Dort besichtigen wir die imposante Kathedrale von Alawerdi, die alte Klosterakademie Ikalto und die Provinzhauptstadt Telawi, wo wir in einem kleinen Hotel übernachten. Am nächsten Tag besuchen wir in Tsinandali ein Weingut und erreichen nach einer Fahrt durch kachetische Weindörfer David Garedsha. Dieser eindrucksvolle, in Sandstein gehauene Klosterkomplex liegt in der Halbwüste direkt an der aserbaidschanischen Grenze. Am Abend sind wir wieder in Tbilisi (2 Hotel-Übernachtungen).
Geführte Stadtbesichtigung in Tbilisi. Von der Narikala-Festung aus verschaffen wir uns einen Überblick über das Zentrum der georgischen Hauptstadt mit verwinkelten Altstadtgassen, breiten Boulevards und vielen orthodoxen Kirchen. Am Nachmittag ist Zeit für einen Einkaufsbummel, einen Museumsbesuch oder ein entspannendes Bad in den heißen Schwefelquellen.
15. Tag:
Frühmorgens Transfer zum Flughafen. Rückflug nach Deutschland.
Wetter-, vulkan- und bürokratiebedingt kann es zu Programmänderungen kommen.
biss - Reiseleitung
Druckversion/Download der Reisebeschreibung .PDF
Termine & Preise
23.06.-07.07.2012, 2.350,- Euro (Pilotreise)
25.08.-08.09.2012, 2.450,- Euro
EZ-Zuschlag: 80.- Euro (3 Übernachtungen in Tbilisi)
klimarelevante Wirkung der Emissionen des Fluges: 1.640 kg CO2
freiwillige atmosfair-Spende für diese Reise: 39,- € (s. atmosfair)
Mindestteilnehmerzahl: 6
Anzahlung in % des Reisepreises: 20
Restzahlung fällig: 28 Tage vor Reisebeginn
Letzte Rücktrittsmöglichkeit bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl: spätestens 28 Tage vor Reisebeginn
LEISTUNGEN
- Linienflüge Frankfurt-Tbilisi-Frankfurt (andere Flughäfen auf Anfrage und ggfs. mit Aufpreis)
- 4 Übernachtungen in kleinen Hotels im DZ mit Dusche/WC
- 7 Übernachtungen in kleine, privaten Gästehäusern, meist in Mehrbettzimmern (einfache sanitäre Anlagen)
- 11 Tage Vollpension, 3 Tage Frühstück
- Gepäcktransport
- alle Transfers in Georgien
- deutschsprachige biss-Reiseleitung
- Eintrittsgelder bei Besichtigungen lt. Programm
- Infomaterial und Landkarte
nicht enthalten: Rail&Fly-Bahnticket (65 €), Leihzelt (70 €)
Spezielle Fragen? Dann einfach eine e-mail schicken
an: Sascha Hechler
Veranstalter: biss-Reisen
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