Litauen-Polen
Hohe Dünen und Tausend Seen
Radtour von der Kurischen Nehrung nach Masuren
Zwei Landschaften, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Die Kurische Nehrung wird bestimmt von riesigen, goldgelben Sanddünen und den schäumenden Ostseewellen. Masuren dagegen, das Land der tausend Seen, bezaubert durch intakte Wälder, glasklare Flüsse und Seen sowie eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt. Vom Rad – und auch mal vom Kajak – aus können wir diese Naturschauspiele ganz in Ruhe genießen.
CHARAKTERISTIK:
- abwechslungsreiche Radtour auf Leihrädern (7 Radfahrtage, Radeln ohne Gepäck) mit Tagesetappen zwischen 41 und 58 km in teilweise leicht hügeligem Gelände;
- E-Bikes gegen Aufpreis buchbar
- 2 Kajakstrecken auf den Flüssen Pisa und Krutynia;
- umfangreiches Besichtigungsprogramm;
- TeilnehmerInnenzahl: mind. 10 / max. 18
REISEVERLAUF:
1.-2.Tag: Anreise
Abends: Überfahrt mit der Fähre Kiel – Klaipeda. Ankunft in Klaipeda und Übernachtung im Hotel
3. Tag: Der Ostseeküsten-Radweg
Nach dem Frühstück Transfer nach Sventoji. Hier sehen wir in den Sanddünen drei - Fischertöchter - in Gedanken versunken stehen. Auf unserem Radweg nach Palanga entlang der Ostseeküste auf einem schönen Radweg kommen wir vorbei an der - Holländer-Mütze - dem höchsten Steilhang an der litauischen Küste, ein wunderbares Spektakel der Natur stellt sich hier dar. Weiter geht es entlang der Ostsee zur litauischen Sommerhauptstadt Palanga, bekannt für seine langen weißen Sandstrände, die Dünen und seine duftenden Kiefernwälder. Schließlich erreichen wir wieder Klaipeda. Nach einer kurzen Pause erwartet uns eine geführte Stadtbesichtigung durch die Hafenstadt. Dass hier früher viele Kaufleute gewohnt hatten, lässt sich an den Speichern und Fachwerkhäusern erkennen, die nach und nach instand gesetzt werden. Verpflegung und Übernachtung in einem Hotel in Klaipeda. Radstrecke 41 km
4. Tag: Der sagenumwobene Hexenberg
Mit einer kleinen Fähre fahren wir auf die Kurische Nehrung. Die Kurische Nehrung - eine fast 100 km lange Landzunge, begrenzt im Süden durch das Kurische Haff und im Norden durch die Ostsee ist ein einzigartiges Kleinod. Radtour nach Smiltyne, einer der ältesten Ortschaften auf der Kurischen Nehrung. Nach einem Picknick am Strand fahren wir auf einem wunderschönen Radweg nach Nida, unterwegs besuchen wir den Hexenberg in Juodkrante. Skulpturen aus Holz erzählen die Geschichten von Hexen, Teufeln und Helden aus litauischen Wundermärchen und Legenden. Weiter geht es durch kleine, farbenprächtige Fischerdörfer bis wir unser Ziel Nida erreichen. Nida, die Perle der Kurische Nehrung erwartet uns mit farbenfrohen, kurischen Holzhäusern, bunten Blumengärten und endlosen Sandstränden. Verpflegung und Übernachtung in einem Hotel in Nida. Radstrecke: ca. 58 km
5.Tag: Eine Symphonie aus Wind, Sand und Wasser
Der heutige Tag steht uns frei zur Verfügung. Man kann unter anderem die Umgebung von Nida mit dem Fahrrad erkunden, einen Besuch im Thomas-Mann-Haus unternehmen oder sich am Strand entspannen. Einen überwältigenden Eindruck hinterlassen die Dünen von Nida. Steht man auf den Dünen, eröffnet sich ein atemberaubendes Bild. Hügel aus weißen Sand und die Wellen der Ostsee, das Grün der Kiefern und das ruhige Kurische Haff - eine Symphonie aus Wind, Sand und Wasser. Verpflegung und Übernachtung wie am Vortag.
6. Tag: Über das Kurische Haff zum Memel-Delta
Morgens überqueren wir mit dem Schiff das Kurische Haff und fahren nach Minge. Vom Wasser aus haben wir nochmals einen Blick auf die Dünenlandschaft der Kurischen Nehrung. Weiter geht es mit dem Rad zunächst zu der ornithologischen Station in Vente. Rund 5 Millionen Zugvögel fliegen jährlich hier vorbei und mehr als 100.000 Vögel werden hier jährlich beringt. Wir durchqueren das Naturschutzgebiet "Memel-Delta" durch eine Heide- und Moorlandschaft bis nach Silute. Verpflegung und Übernachtung in einem Hotel Radstrecke: ca. 51 km
7. Tag: Vom Memel-Delta ins Land der Tausend Seen
Nach dem Frühstück fahren wir mit dem Begleitbus an die polnische Grenze. Wir steigen um und passieren die Grenze per Rad. Weiter geht es durch eine märchenhafte Landschaft gewellte Plateaus, Hügel, Flüsse, Bäche, Seen mit unterschiedlich geformten Uferlinien, tiefe Schluchten und Findlinge bis zum Wigry-Nationalpark. Transfer: ca. 150 km / Radstrecke: ca. 45 km
8. Tag: Ins Herz der Masurischen Seenplatte
Nach dem Frühstück bringt uns unser Bus nach Olecko/Treuburg. In Olecko besteigen wir wieder unsere Räder und radeln zunächst durch den Borkener Forst. Der 230 km² große Mischwald entwickelte sich über Jahrhunderte völlig urwüchsig. Weiter geht es abseits der großen Straßen auf kleinen Wegen nach Gizycko/Lötzen ins Herz der Masurischen Seenplatte. Im Sommer bestimmen vor allem die Segler das Gesicht Gizycko. Wir besuchen am Abend den lebendigen Hafen. Besonders bei Sonnenuntergang lohnt es sich, auf die weit in den See herausragende Mole zu gehen. Verpflegung und Übernachtung in einem Hotel in Gizycko.Radstrecke ca. 38 km
9. Tag: Masuren mit Schiff und Rad
Heute Morgen unternehmen wir zunächst eine Schifffahrt über den Niegocin-See nach Rydzewo. Gemächlich ziehen die Uferlandschaften an uns vorbei. Wir steigen um auf das Rad und fahren vorbei an Rinnen-Seen bis zum größten masurischen See, dem Sniardwy/Spirding-See (140 km²). Auf schönen Uferwegen fahren wir nach Nowe Guty - einem schön gelegenen Dorf. Weiter geht es auf einer Allee aus gestutzten weißen Weiden über Kwik bis nach Karwik. An der Schleuse in Karwik erwartet uns ein Raddampfer der uns nach Pisz bringt. Verpflegung und Übernachtung in in einem Hotel am Ross-See unweit von Pisz. Radstrecke: ca. 47 km, Schifffahrten: ca. 2,5 Std.
10. Tag: Kanutour und masurischer Abend am Seeufer
Morgens unternehmen wir eine Kanutour auf dem Fluss Pisa bis Dzialdowo durch das urwüchsige Kurpie-Waldgebiet. Der Fluss fließt in großen Mäandern durch Wald- und Wiesengebiete - am Ufer können mit etwas Glück z.b. Eisvögel beobachtet werden. In Dzialdowo erwartet uns unser Minibus, der uns zurück nach Pisz bringt. Der Nachmittag steht uns zur freien Verfügung, man kann einen Spaziergang in die Stadt unternehmen oder eine Radtour entlang des Ross-Sees machen. Abends erwartet uns am Lagerfeuer ein traditionelles Gesang- und Tanzfest die so genannte "Wieczornica-Mazurska" und eine altherkömmliche Mahlzeit. Kajakstrecke: ca. 16 km
11. Tag: Radtour durch weite Wälder
Radtour durch die ausgedehnten Wälder auf kleinen Waldwegen durch die Johannisburger Heide nach Niedzwiedzi Róg. Vom Ufer aus haben wir einen herrlichen Ausblick auf den Sniadrwy-See. Weiter fahren wir auf kleinen asphaltierten Straßen nach Wejsuny mit einer schönen alten Backsteinkirche und anschließend wieder durch große Waldgebiete zurück nach Pisz. Verpflegung und Übernachtung wie am Vortag. Radstrecke ca. 48 km
12. Tag: Die Königin Masurens
Heute unternehmen wir noch ein Mal eine Kanutour auf der Krutynia. Die Kajakfahrt von Krutyn nach Ukta ist die wohl schönste Tagesetappe. Die glasklare Krutynia mäandert durch eine malerische Landschaft mit tunnelartigen Walddurchfahrten. Die stellenweise schnelle Flussströmung bildet einen Kontrast zum Baumkronentunnel der uralten Kiefern und Eichen, die im Stillstand an den Ufern erstarrt sind. Hier kann man die ursprüngliche Natur noch gut nachempfinden. Hinter Zielony Las ändert sich die Umgebung: dort wo vorher Kiefernwälder waren, erscheinen zuerst Erlen und hohes dichtes Schilfrohr. Die zwei Kilometer unterhalb von Ukta werden allgemein als "Kleiner Amazonas" bezeichnet, wegen der vielen umgefallenen Baumstämme. Unterwegs besichtigen wir das Kloster der Philliponen in Wojnowo. Von Ukta geht es mit Kleinbus zurück nach Pisz. Verpflegung und Übernachtung wie am Vortag. Kajakstrecke: ca. 15 km
13. Tag: Masuren – Warschau
Nach dem Frühstück Bustransfer nach Warschau. Stadtbesichtigung. Voller scheinbarer Widersprüche zeigt sich die Hauptstadt Polens, spannend sind die Kontraste, innerhalb derer die Metropole pendelt. Rund um das Zentrum ein pulsierendes und prosperierendes Wirtschaftszentrum, traditionsbewusst in der Altstadt, elegant und stolz auf den Königstrakt. Nachmittags: Fahrt mit dem EuroCity von Warschau nach Berlin. Am frühen Abend Ankunft in Berlin.
Programmänderungen vorbehalten!
Druckversion/Download der Reisebeschreibung (.pdf 97 kB)
Termine & Preise
EZ-Zuschlag: 150,- Euro
19.05.-31.05.2012, 1.210,- €
02.06.-14.06.2012, 1.310,- € - ab Olsztyn statt Warschau nach Berlin
16.06.-28.06.2012, 1.310,- € - ab Olsztyn statt Warschau nach Berlin
30.06.-12.07.2012, 1.310,- €
14.07.-26.07.2012, 1.310,- €
28.07.-09.08.2012, 1.310,- €
11.08.-23.08.2012, 1.310,- €
25.08.-06.09.2012, 1.210,- €
E-Bikes kosten 80 € Aufpreis - bitte Verfügbarkeit im Vorfeld klären
Mindestteilnehmerzahl: 10
Anzahlung in % des Reisepreises: 10
Restzahlung fällig: 21 Tage vor Reisebeginn
Letzte Rücktrittsmöglichkeit bei Nichterreichen der Mindestteilnehmerzahl: spätestens 21 Tage vor Reisebeginn
LEISTUNGEN
- Fähr-Hinfahrt von Kiel nach Klaipeda, Rückfahrt mit dem Euroyity ab Warschau nach Berlin
- 11 Übernachtungen in Mittelklasse- und Dreisterne-Hotels im DZ mit Du/WC
- Vollverpflegung: Frühstück, Lunch im Freien und warmes Abendessen, vegetarische Verpflegung möglich, bei der Fährpassage Halbpension
- hochwertige universelle 7-Gang-Tourenräder mit Rücktritt und 1 Radtasche
- Gepäcktransport und Begleitbus
- deutschsprachige Reiseleitung während der gesamten Tour (Klaipeda–Warschau)
- alle Eintrittsgelder und Führungen wie beschrieben
- alle Transfers lt. Programm
- Kartenmaterial
- Wieczornica Mazurska – ein Vortrag über Masuren, Fest mit Musik und Tanz am Lagerfeuer
- zwei Kanutouren
Veranstalter: biss-Reisen vermittelt diese Reise. Es gelten die AGB unseres Kooperationspartners innatoura Reisen. Beratung und Buchung über biss-Reisen.
Spezielle Fragen? Dann einfach eine e-mail schicken
an: Sascha Hechler
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